
Ziriah-Christine Voigt, ausgebildete evangelische Pastorin, verließ 1987 ihre Arbeit in der Kirche, um ihrer Vision zu folgen, Rituale für Frauen zu entwickeln. Gestärkt und inspiriert durch ihre Erfahrungen in der Frauengesundheitsbewegung leitete sie als Freiberuflerin erste Seminare über spirituelle Fachthemen. 1988 folgte die Gestaltung einer rituellen Jahreskreisgruppe im Frauenbildungshaus Zülpich. Die Idee eines spirituellen Frauenunternehmens entstand, das sich intensiv der Erforschung von Naturritualen widmen sollte. Es gelang in den folgenden Jahren nicht, geeignete Geschäftspartnerinnen für diese ungewöhnliche Unternehmensidee zu finden. So wagte Ziriah 1990 allein den Schritt, SCHWARZE HECKE als Fachunternehmen für Rituale und persönliche spirituelle Begleitung zu gründen.
Die Begegnung mit den Tanzlehrerinnen Anastasia Geng, Maria-Gabriele Wosien und Friedel Kloke-Eibl brachte eine weitere Wende in Ziriahs Berufsleben. Tanz und Ritual kamen zusammen. Erste eigene Choreografien zu den Jahreskreisfesten entstanden. Viele Frauen fanden sich bei SCHWARZE HECKE ein, um gerade diese Choreografien zu tanzen. Ziriah fing an, Bausteine für ein erstes Fachbuch zu sammeln, da sie dem Rituellen Kreistanz in der Sacred-Dance-Bewegung eine breitere Basis verschaffen wollte. 1997 veröffentlichte sie die von ihr geschaffene Konzeption unter dem Titel „Ritual und Tanz im Jahreskreis“ im Gisela Meussling Verlag/Bonn. Das Buch erreichte schnell mehrere Auflagen, und die von Ziriah entworfenen Choreografien verbreiteten sich bis ins Ausland. Mittlerweile ist ein Schatz an Tänzen rund um die weiß-rot-schwarzen Kräfte im Jahreskreis entstanden, die in den von Ziriah geleiteten Tanzausbildungen vermittelt werden.
In den letzten Jahren hat Ziriah den Schwerpunkt wieder verstärkt auf die Ritualarbeit gelegt. Sie erforscht die heilende Wirkung von Einzel- und Gruppenritualen und systematisiert die zu Grunde liegenden spirituellen Techniken. Sie sucht nach einem rituellen Heilungsweg, der auch vor ungewöhnlichen Methoden keinen Halt macht. Zugleich aber soll dieser Weg fundiert sein und keine unrealistischen Wundererwartungen wecken. Parallel zu ihrem spirituellen Forschen setzt sich Ziriah theoretisch und praktisch mit zahlreichen Therapiemethoden auseinander, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Langsam reift das Material für ein Buch zum Thema Heilungsrituale. 2005 erscheint im Gisela Meussling Verlag „Heilungsfäden spinnen. Ein Ritualweg im Jahreskreis“ (G. Meussling Verlag).
Ziriah lebt seit knapp zwanzig Jahren umgeben von drei Matronentempeln in einem kleinen Dorf in der Eifel. Der Kontakt mit den alten, zum Teil vorkeltischen Kraftplätzen in der Umgebung hat ihre rituelle Arbeit wesentlich mitbestimmt und inspiriert sie immer wieder, neue spirituelle Pfade zu betreten.
Mehr zu Ziriah Voigt im Porträt „Freiberuflerin in der Nische“ (geschrieben von Andrea Blome, veröffentlicht in der Zeitschrift Existenzielle/Januar 2005).
Mit folgenden Vorträgen kommt Ziriah Voigt in Ihre Stadt/zu Ihrer Tagung:
Die acht Jahreskreisrituale Gestaltungsmöglichkeiten heute
Rituale Struktur, Wirkweise und Symbolik
Rituelle Heilungswege Möglichkeiten und Grenzen in der Begleitung von Frauen mit sexuellen Gewalterfahrungen
Heilungsfäden spinnen eine Lesung mit poetischen und theoretischen Texten zu Heilungsritualen
Tarot Symbolkunde der großen und kleinen Arkanen (Diavortrag)
Terminabsprachen und Honorarbedingungen bitte unter Kontakt mit Ziriah Voigt persönlich klären.
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